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fass mich (nicht) an 1

grobschamottierter Ton, glasiert, gebrannt bei 1280°C
34x28x18 cm
2007

Grundlegende Erläuterungen zu dem Hintergrund dieser Arbeit sind unter dem Objekt "Pilzmodelle" zu finden.

Pilze verstecken sich, sind teilweise giftig und wollen nicht angefasst/rausgerissen werden, doch in ihrer Schönheit und in der Art sich zu Präsentieren hat man das Gefühl, dass sie einem doch sagen "fass mich an". Sie beinhalten Aufforderung und Verbot, wie der Titel der Arbeit.

Durch die Form und vor allem durch die Oberfläche/Glasur soll das Pilzobjekt dazu verlocken angefasst zu werden. Doch Anfassen ist bei Kunstobjekten allgemein nicht erlaubt. Dadurch entsteht ein Zwiespalt beim Betrachter zwischen Anfassen und Nicht-Anfassen. Wenn er sich für Anfassen entscheidet, wird er überrascht/erschreckt, da sich die Pilzköpfe bewegen können. Allerdings besteht auch immer die Gefahr, dass etwas kaputt gehen könnte. Der ganz neugierige Betrachter wird weiterhin belohnt, denn ihn erwartet ein weiteres Überraschungsmoment unter den Pilzköpfen.

Somit entstehen wieder die Dualität von Präsentation und Verstecken und der Zwiespalt zwischen Gefahr und Verlockung.

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